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wasser mit zitrone

Der klassische Wasserfilter

Die Firma Brita ist am meisten für seine Wasserfilter in Karaffen bekannt. In die Wasserkaraffe kann oben Wasser hineingefüllt werden und die Flüssigkeit gelangt durch einen austauschbaren Filter in eine andere Kammer, welche außen ist, sodass das Wasser, das ausgegossen wird ausschließlich gefiltertes Wasser ist. Der interessanteste Teil ist und bleibt jedoch der eingebaute Wasserfilter. Die Technik des Wasserfilters umfasst vier Schritte. Erst wird das Wasser vorgefiltert. Dabei fließt es durch ein feines Filtergewebe. Danach findet ein Ionenaustausch statt. Der Ionenaustausch sorgt dafür, den Kalkgehalt des Wassers zu senken und eventuelle Blei- oder Kupferbestandteile aus dem Wasser zu reduzieren. Danach fließt das Wasser durch Aktivkohle, wobei schlecht schmeckende Stoffe aus dem Wasser gefiltert werden, wie zum Beispiel Chlor. Zuletzt werden noch Kleinstpartikel aus dem Wasser gefiltert.

Für wen ist dieser Wasserfilter?

Wirklich sinnvoll sind die Wasserfilter für Kaffeemaschinen oder Teekocher. Durch die Filtrierung wird das Wasser weicher, sodass es besser benutzbar in Haushaltsgeräten wird. Außerdem werden Schadstoffe wie Kalk aus dem Wasser herausgefiltert, was sich positiv auf lange Zeit auf diese Geräte auswirken kann. Durch den niedrigen Schadstoffgehalt kann Tee durchaus auch besser schmecken. Wer sich jedoch überlegt einen Wasserfilter zu kaufen, um verschmutztes Wasser aufzubereiten, der riskiert trotzdem verschmutztes Wasser zu trinken, da ein Trinkwasserfilter natürlich nicht alle Schadstoffe aus dem Wasser herausfiltern kann. Wer sauberes Wasser hat und wer schlichtweg nicht den Geschmack von Leitungswasser mag, kann sich ernsthaft überlegen einen Wasserfilter zu kaufen, um den Geschmack des Wassers zu verbessern und kein abgefülltes Wasser kaufen zu müssen.

Was spricht gegen einen Brita Wasserfilter?

Da unser Trinkwasser in Deutschland sehr gutes und gut geprüftes Trinkwasser ist, bedarf es, um es zu trinken eigentlich keiner Filterung. Falls Verunreinigungen im Wasser zu finden sind wie zum Beispiel Blei, liegt dies meistens an veralteten Leitungen, die schon länger nicht erneuert wurden. Auch für diese Leitungen ist nur eine Sanierung die Lösung und kein Trinkwasserfilter. Wer sich nicht ganz sicher ist, der kann sich Hilfe vom städtischen Wasserwerk oder einer unabhängigen Einrichtung zu einem Preis von 30 bis 70 Euro holen. Diese untersuchen dann den Bleigehalt und andere Schadstoffe im Wasser. Außerdem sollte man sich nur einen Wasserfilter zulegen, wenn man auch bereit ist, die Filter regelmäßig zu tauschen. Denn wer diese nicht regelmäßig tauscht, riskiert, dass sich dort Keime ablagern, die gefährlicher sind als frisches Leistungswasser. Wasserfilter filtern leider nicht nur die schädlichen Stoffe für den menschlichen Körper aus dem Wasser heraus, sondern auch wichtige Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium.

Fazit

Der Erwerb eines Wasserfilters kann durchaus sinnvoll sein, wenn man mit dem Geschmack des eigenen Leitungswassers nicht zufrieden ist. Auch wer eine Kaffeemaschine besitzt oder wer Tee gerne in seiner reinsten Form genießt, kann mit einem Brita Wasserfilter glücklich werden. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass sich keine Keime in der Filterkartusche ablagern und das Gerät sauber gehalten wird. Darüber hinaus sollte man auf die Mineralstoffe, die man zu sich nimmt achten.
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